Technik Ecke
Tips und Tricks rund um den Heli


  1. Festsitzende Schraube

  2. Fett oder mager?

  3. Getriebeschmierung

  4. Tank undicht ?

  5. Getriebedistanzierung

  6. Heli dreht sich beim Hochfahren

  7. Rotorblätter beim Spureinstellen schlecht sichtbar?

  8. Schraubensicherung in Kunststoff

  9. Spannungs- und Vibrationsrisse in Kunstoffhauben

  10. Sinterpendel verlöten

  11. Kohlefaserteile entgraten

  12. Aufkleber lackieren

  13. Heckrotor Steuerhülse

  14. Blattlager als Problemverursacher ?

  15. Sicherung von Madenschrauben

  16. Alu-Servoarme

  17. Servo-Justage

  18. Reparatur von Kunststoffhauben

  19. Langlebiger Schleifblock


 

zeiger1.gif Festsitzende Schraube
7-Oct-1998/Alois HAHN

Inbus Wurmschrauben werden beim Heli an vielen Stellen verwendet. Beispielsweise werden damit  Kegelräder im Haupt- und Heckrotor Getriebe fixiert. Zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Lösen wird eine wiederlösbare Schraubsicherung (z.B. blaues Loctite) verwendet.

Wer schon versucht hat so eine Schraube wieder zu lösen kann feststellen, daß dies mitunter ganz schön schwierig sein kann und im schlimmsten Fall dreht sogar der Sechskantschlüssel durch.

In solchen Fällen wende ich immer einen kleinen Trick an. Der Inbus Sechskantschlüssel wird mit einem Feuerzeug erhitzt, dann wird der heiße Schlüssel sofort angesetzt und ein leichter Druck ausgeübt. Nach ein paar Sekunden ist die Wurmschraube erwärmt und löst sich fast wie von selbst.

Tip von Harald Schappacher:
Sollte wirklich der 1,5mm durchdrehen gibt's einen 1/16" Sechskant,
hat also demnach 25,4mm / 16 =  1,5875mm, dann geht er ev. auf.

Entdeckt von Günter Voss

Von der Firma Loctite gibt's ein Produkt namens "GripTite". Laut Beschreibung kann damit soll das Durchdrehen des Sechskantschlüssels verhindert werden. Ob's wirklich funktioniert muß die Praxis zeigen. 

zeiger1.gif Fett oder mager ?
7-Oct-1998/Alois HAHN

Wird ein neuer Heli das erste Mal gestartet so ist das schon eine spannende Sache. Der neue Motor ist noch nie gelaufen und der Vergaser ist weit weg von einer optimalen Einstellung.

Ist der Motor nach zahlreichen Startversuchen endlich angesprungen stirbt er auch schon wieder ab. Dies kann eine Reihe von Ursachen haben und es ist mitunter schwer zu sagen ob das Triebwerk zu viel oder zuwenig Sprit bekommen hat. Soll man den Vergaser nun in Richtung fett oder mager einstellen ?

Als kleine Hilfe drücke ich nachdem der Motor angesprungen ist den Spritschlauch für einige kurze Momente zu. Beginnt Motor gleichmäßiger zu laufen und steigt die Drehzahl, so ist die Vergasereinstellung zu fett, der Vergaser muß magerer eingestellt werden.

Stirbt der Motor bei zugedrücktem Spritschlauch sofort - ohne für einen kurzen Moment hochzudrehen - ab, so ist er zu mager eingestellt.

 

zeiger1.gif Getriebeschmierung
18-Oct-1998/ Günter VOSS

Alle kennen das Problem. Jedes Heckgetriebe verliert nach einer gewissen Zeit durch den Betrieb, bzw. durch eine gewisse Undichtheit der Getriebehälften einen Teil der Fett-Füllung.

Wenn man das Getriebe nun wieder mit Fett auffüllen will, muß man das Getriebe ausbauen, zerlegen, eventuell neu distanzieren, und anschließend vor dem Zusammenbau neu fetten. Auch muß man anschließend die Heckrotoranlenkung eventuell neu justieren.

Ich verwende schon seit langer Zeit einen Trick, wo ich mir diese Arbeiten erspare.

Ich setze auf der oberen Hälfte in der Mitte des Heckgetriebes ein Loch von 3,2 mm. In dieses Loch wird anschließend mit einem Gewindebohrer ein Gewinde von 4 mm geschnitten. In dieses Gewinde wird eine 4 mm Wurmschraube geschraubt. Dadurch kann ich mit einer geeigneten Spritze die Fettfüllung jederzeit auffüllen, ohne daß ich das Getriebe zerlegen muß.

zeiger1.gif Tank undicht ?
25-Oct-1998/Alois HAHN

Ich habe schon öfters erlebt, daß beim Erstflug des Modells der Tank undicht ist. Besonders bei Rumpfhubschraubern führt das zu schönen Überschwemmungen im Inneren des Modells.

Zu Vermeiden ist das mit einer Dichtheitsprobe vor dem Einbau. Das Tanksystem wird zusammengebaut und bis auf einen einzigen Schlauch werden alle Anschlüsse dicht gemacht. Dann wird das Ganze in Wasser getaucht und beim verbleibenden Anschluß wird der Tank etwas aufgeblasen. Anhand der aufsteigenden Luftblasen sind nun auch kleine Undichtheiten leicht zu lokalisieren.

Nach meiner Erfahrung gibt es die meisten Probleme bei Tanks mit Schraubverschlüssen, .. besser sind solche mit Gummipfropfen (KAVAN), die halten wirklich dicht.

Auf keine Fall sollte versucht werden ein Leck mit Silikon abzudichten, irgendwelche Silikonreste gelangen ins Tankinnere und landen dann irgendwann im Vergaser. Damit sind die nächsten Motorprobleme schon vorprogrammiert ...

Noch ein Tip -  die Tankbeschläge sind zumeist aus Messing, unter dem Einfluß von Methanol und Nitromethan wird das Metall spröde und es können sich Risse bilden. Ich hatte einen Falle wo ein Messingrohr der Länge nach aufgerissen war. Allerdings war das Modell schon ein paar Jahre in Betrieb.
Wenn Messingteile verwendet werden, sollte man daher darauf achten daß diese verchromt sind.

zeiger1.gif Getriebe-Distanzierung
27-Oct-1998/Günter Voss

Viele Modellflugkollegen haben große Probleme bei der Distanzierung von Haupt,- und Heckgetriebe.

Das Getriebe wird nach den Angaben des Herstellers zusammengebaut. Dann wird ein Spiel im Getriebe festgestellt. Also das komplette Getriebe wieder zerlegen, Paßscheiben einlegen und wieder zusammenbauen. Dieser Vorgang wird solange gemacht, bis das Getriebe zu streng ist. Also wieder zerlegen und zerlegen ....

Ich verwende genauso Paßscheiben, aber diese werden genau in der Stärke der Welle aufgeschnitten. Dadurch kann ich die Distanzierung durch Einlegen bei zusammengebautem Getriebe erledigen. Die Zeitersparnis ist gewaltig. Die Scheiben halten auch eisern im Getriebe.

 

zeiger1.gif Heli dreht sich beim Hochfahren
5-Feb-1999/Alois HAHN

Beim Start auf Asphalt-bzw. Betonpisten kann es leicht passieren, daß der Heli beim Hochfahren der Drehzahl beginnt sich um die eigene Achse zu drehen. Das ist nicht nur unschön, sondern kann auch gefährlich sein, besonders für Anfänger.

Vermeiden läßt sich das Ganze einfach mit vier kurzen Silikonschlauchstücken welche über die Kufen des Landegestelles geschoben werden.

 

zeiger1.gif Rotorblätter beim Spureinstellen schlecht sichtbar ?
14-Apr-1999/Alois HAHN

Ziel der Blattspureinstellung ist daß beide Rotorblätter im gleichen Maß zum Auftrieb beitragen. Bei richtiger Einstellung laufen die Blattspitzen in der gleichen Spur, also in genau der gleichen Bahn und damit auf gleicher Höhe. Ist die Spur falsch eingestellt läuft ein Blatt höher als das andere. Zur Korrektur wird nun das Ansteuergestänge der höher laufenden Blattes verkürzt bzw. das des niedriger laufenden Blattes verlängert.

Damit man erkennen kann welches Blatt nun falsch läuft, verwende ich kleine Streifen (etwa 20 x 10mm) aus selbstklebender Folie. Auf die Vorderkante des einen Blattes kommt ein Streifen in "leucht grün", das andere wird mit "leucht rot" markiert. Den Abstand zu den Blattenden wähle ich leicht unterschiedlich.

Durch die komplementären Leuchtfarben und den leichten Versatz ist die Blattspur viel besser erkennbar als mit den üblichen rot/schwarzen Streifen.   

Noch eines, ein Blattgriff sollte besonders markiert werden damit beim nächsten Mal die Blätter wieder gleich montiert werden :-)

 

zeiger1.gif Schraubensicherung in Kunststoff
19-Apr-1999/VOSSI

Zur Sicherung von Schrauben verwenden alle Heli-Piloten Loctite Blau. Dieses ist aber nur bei Metall-Metall Verbindungen einsetzbar. Für Kunststoff-Metall bzw. Kunstoff-Kunststoff Verbindungen gibt es von Tamiya Liquid Threadlock Bestellnummer TP-4. Damit kann man sämtliche Schrauben, welche in Kunststoff eingeschraubt werden sichern. Auch Schrauben, welche sich bereits leicht durchdrehen kann man damit noch sichern.

 

zeiger1.gif Spannungs- und Vibrationsrisse in Kunststoffhauben
19-Apr-1999/VOSSI

Zur Vermeidung von Rissen in der Kunststoffhaube bei Trainern klebe ich einen Streifen Glasgewebeband mit Superkleber auf die Innenseite der Haube im Bereich der Fixierungslöcher bzw. auf der Innenseite der Umrandung der Haube. Dadurch wird die Haube genau an den Stellen verstärkt, wo Risse entstehen können. Auch bereits eingerissene Hauben können mit dieser Methode repariert werden.

Anstelle des Glasgewebes kann man an der Innenseite der Haubenumrandung auch Kohle Rovings verwenden, diese lassen sich besser in die Kanten legen.

 

zeiger1.gif Sinterpendel verlöten
1-Sep-1999/W. Hasenzagel, A.Hahn

Bei Sinter-Tankpendel kann sich nach einiger Zeit das Anschlußrohr vom eigentlichen Sinterteil trennen. Motorabsteller aufgrund mangelnder Spritversorgung sind vorprogrammiert.

Abhilfe bzw. Vorbeugung: Verlöten des Sinterpendelanschlusses mit normalen Weichlot wie es in der Elektronik verwendet wird.

   Pendel

 

zeiger1.gif Kohlefaserteile entgraten
30-Sep-1999/G.Voss

Kohlefaser-Platten, speziell Seitenteile haben die unangenehme Eigenschaft, daß sie an den Schnittkanten sehr scharfkantig sind. Dadurch können Spritschläuche, Kreisel-Leitungen und Servokabel eventuell angeritzt bzw. durchtrennt werden.

Abhilfe bringt, wenn man diese Teile an den Schnittkanten mit Schleifpapier (Körnung 120) minimal rundet.

zeiger1.gif Aufkleber lackieren
30-Sep-1999/G.Voss

Aufkleber werden mit der Zeit sehr unschön, da sie vergilben, einreißen oder zerkratzt werden. Abhilfe bringt nach ufbringen der Aufkleber ein Überzug der Haube mit Klarlack.

zeiger1.gif Heckrotor Schiebehülse nicht schmieren
19-April-2000/A.Hahn

Bei vielen Fabrikaten werden die Heckrotorblätter mittels einer Schiebehülse aus Messing auf der Heckrotorwelle verstellt. Für optimale Funktion der Heckrotorkreisels und der Lebensdauer der Heckservos zuliebe sollte diese Hülse mit möglichst wenig Widerstand laufen. Leider sammelt sich ein der Praxis eine Menge Staub und Schmutz, welcher diese Hülse dann immer mehr einbremst. Auch Öl bzw. Fett, das eigentlich der Schmierung dienen sollte, wirkt hier als Schmutzfänger.

Ich bin einfach dazu übergegangen beide Teile, Welle und Innenseite der Hülse, gut zu reinigen und fettfrei zu machen. Da die Hülse so wie so mit der Heckrotorwelle mitläuft ist das kein Problem.  Mit dieser Maßnahme wird die Anlenkung richtig leichtgängig.

Wer nicht gänzlich auf die Schmierung verzichten will kann die Welle auch mit dünnflüssigem Öl benetzen, aber wirklich nur benetzen.

Bei dieser Gelegenheit sollte man auch gleich die Leichtgängigkeit der Heckrotorblattlager prüfen. Eingelaufene bzw. schwergängige Lager in den Blattgriffen sind oft Ursache für "komische" Eigenschaften des Heckrotors. Typische Symptome sind unpräzises Steuerverhalten, Wegdrehen des Hecks beim Abheben bzw. beim Aufsetzen und Unsensibilität bei der Einstellung des Drehmomentausgleichs (DMA). 

 

zeiger1.gif Blattlager als Problemverursacher ?
19-April-2000/A.Hahn

Die Wichtigkeit von Präzision und Leichtgängigkeit der Blattlager, sowohl von Hauptrotor als auch Heckrotor, wird sehr oft unterschätzt. 

Durch schwergängige Lager wird die Steuerfolgsamkeit stark beeinträchtigt. So kann es vorkommen daß die Pitchverstellung nur mehr ungenau möglich ist, Pitchkorrekturen und zyklische Verstellungen werden nur unwillig angenommen, auch kann es zu Spurlaufproblemen und Vibrationen kommen.

Ein untrügliches Zeichen für schadhafte Drucklager ist auch die Tatsache daß sich die beobachteten Probleme bei hohen Drehzahlen verschlimmern.  

Auch eine starke Windempfindlichkeit des Rotor kann durch schwergängige Blattlager verursacht werden. Man braucht sich ja nur vorstellen daß der Hilfsrotor mit der Paddelstange bei einer Windböe den Hauptrotor möglichst schnell und genau nachkorrigieren muß.

Zur Kontrolle der Lager muß der Blattgriff zerlegt und die Lager einzeln geprüft werden. Es genügt nicht, bei zusammengebauten Rotor einfach die Beweglichkeit zu prüfen. 

Unter Betriebsbedingungen lastet auf den Lagern eine Längskraft von 100-200  Kilo (um präsise zu sein, 1000-2000 Newton), bei kleinsten Problemen kann die erforderliche Steuerkraft so groß werden daß die Taumelscheibenservos nicht mehr dagegen ankommen.

Zur Überprüfung nehme ich das Lager am Außenring und drücke mit dem Zeigefinger leicht gegen den Innenring und drehe diesen leicht hin und her. Das Lager muß "butterweich laufen", spürt man eine Rauhigkeit  ist das Lager unbrauchbar und kommt sofort in den Mist. Gleiches gilt auch für die Drucklager, sehr oft besitzen diese Druckstellen in der Lauffläche, da die Kugeln nicht wirklich laufen sondern immer an der selben Stelle hin und her laufen.

Sogar ein Überdrehen des Rotors bei einer "schärferen" Autorotation kann die Lager beschädigen.    

zeiger1.gif Sicherung von Madenschrauben
von Kurt's Helipages http://www.flyheli.de/alltips.htm

Madenschrauben werden oft zur Befestigung von Zahnrädern auf Wellen benutzt. Dabei ist es sehr wichtig, daß diese Befestigung dauerhaft und stabil ist.

Aus diesem Grund sind die Wellen im Bereich der Schraube meist angeschliffen um einen besseren und verdrehsicheren Halt zu ermöglichen.

Trotzdem ist es wünschenswert zusätzlich Schraubensicherungslack zu verwenden um die Madenschraube dauerhaft zu sichern.
Aber VORSICHT ! Wenn Schraubensicherungslack zwischen Welle und Zahnrad kommt, so klebt dieses so fest, daß man es praktisch nie mehr herunterbringt (außer durch Erhitzen, was aber nicht immer möglich ist). Wie kann man nun die Madenschraube sichern, ohne daß Schraubensicherungslack zwischen Welle und Zahnrad läuft ?

Lösung: Man nimmt ein Stückchen Papier und gibt darauf einen Tropfen Schraubensicherungslack. Dann steckt man die Madenschraube auf den Inbusschlüssel und taucht nur das Gewinde der Madenschraube etwas in den Schraubensicherungslack ein. Das untere Ende (welches mit der Welle in Berührung kommt muß vollkommen trocken bleiben !). So schraubt man die Madenschraube ein. Das hält bombenfest und ist bei Bedarf wieder lösbar.

 

zeiger1.gif Alu Servoarme
von Kurt's Helipages http://www.flyheli.de/alltips.htm

Manche Hubi-Piloten (darunter auch ich selbst) bevorzugen Alu-Servoarme, da sie einfach unschlagbar gut aussehen. Außerdem biegen sie sich kaum und garantieren dadurch eine steife und direkte Anlenkung.

Vor dem Einsatz dieser Servohebel muss man sich aber auch über die Nachteile im klaren sein !

Servogetriebe sind normalerweise sehr robust und stecken schon mal kräftige Schläge weg.

Oft kann man beobachten, wie harte Crashs zum Abbrechen von Plastik-Servohebeln führen, das Getriebe aber heil bleibt. Die Elastizität der Plastik-Servohebel schützt bis zu einem gewissen Grad das Getriebe.

Ganz anders bei Alu-Servohebeln

Diese geben keinen Zehntelmillimeter nach. Die volle Kraft wird direkt auf das Getriebe übertragen.

Aus diesem Grund muß man dem Servogetriebe dann auch viel mehr Aufmerksamkeit schenken. Setzt man Aluhebel ein, so wird das Servogetriebe bei einem Crash in der Regel so stark beschädigt, daß ein Austausch unumgänglich ist.

Aber Vorsicht !

Oft sieht man es den Zahnrädern optisch nicht an, daß sie feine Haarrisse haben !

Das zeigt sich erst, wenn sie unter Belastung laufen.

Die Getriebe müssen also auch ausgetauscht werden, wenn man bei der optischen Kontrolle keinen Zahnausfall sehen kann.

Will man diese Mehrkosten nicht grundsätzlich tragen, so sollte man vom Einsatz der Aluhebel Abstand nehmen und lieber die sicheren original Plastikhebel verwenden.

zeiger1.gif Servo Justage
von Kurt's Helipages http://www.flyheli.de/alltips.htm

Die älteren Modellbauer wissen vielleicht schon wie das geht, viele Newcomer interessieren sich aber sicher für diesen Tipp:

Beim Hubi muß man die Gestänge genau im rechten Winkel haben wenn der Steuerknüppel auf der Schwebeflugposition steht (oder auf 0 Pitch bei 3D Einstellungen). Dummerweise weigern sich die Servos oft das zu tun.

Wenn man den Servohebel aufsteckt, so ist er entweder ein kleines Stück zu hoch oder zu tief, aber er will einfach nicht in die Mitte. Um dieses Problem zu lösen, haben alle Servos 21 Zähne am Antrieb. Durch diese ungerade Zahl ist die Position eines Servohebels nicht symmetrisch wenn man ihn um 180 Grad verdreht aufsteckt. Bei den Servohebeln mit 4 Armen kann man sogar zwischen 4 verschiedenen Positionen wählen. Durch diesen Trick kann man durch Auswahl des richtigen Servohebels ziemlich genau auf die gewünschte Position kommen.

(Anm.: bei Robbe Servos sind die Hebel entsprechend nummeriert)

zeiger1.gif Reparatur von Kunststoffhauben
27-Juli-2002/A.Hahn

Oft wird bei einem Crash die Kabinenhaube beschädigt, diese kann natürlich gegen eine neue getauscht werden. Falls man nicht absoluten Wert auf die äußere Schönheit des Helis legt, kann man angesichts des Preises für solche Hauben auch eine kostengünstigere Alternative wählen.

Mit Schere, Superkleber, Beschleuniger und etwas Kohlerovings kann man Kunststoffhauben leicht reparieren. Ein kurzes Kohlefaserstück abschneiden und an der Innenseite der Haube quer über den Riß, danach mittelflüssigen Superkleber darauf tropfen lassen bis die Fasern durchtränkt werden und das ganze richtig in Superkleber schwimmt. Nun kurz mit dem Beschleuniger einnebeln und abwarten. Nach ein paar Sekunden kann der nächste Riß in Angriff genommen werden.

Vorsicht beim Umgang mit dem Superkleber, abfließender Kleber verklebt alles, z.B. Finger, Hose, Tisch usw.

Diese Methode eignet sich auch zur Vorbeugung gegen Vibrationsrisse.

zeiger1.gif Langlebiger Schleifblock
27-Juli-2002/A.Hahn

Ich hab festgestellt daß herkömmliche Schleifpapier auf einem Schleifblock nicht besonders lange verwendbar ist. Viel besser eignet sich Schleifpapier wie es für Bandschleifmaschinen verwendet wird, dieses ist extrem strapazierfähig und langlebig.

Das Schleifpapier bekommt man bei jedem Baumarkt, oder bei jeden modellbaufreundlichen Tischler.

Der Schleifblock wird einfach aus einem passenden Stück Spanplatte (ebenfalls vom Tischler) hergestellt. Das Schleifpapier einfach mit Holzleim auf dem Block verkleben, auf der Rückseite nimmt man am besten eine andere Körnung. 

<


Kommentare und Beiträge willkommen, diese bitte an ahahn.1(at)chello.at senden.

 

Home