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| PJ-W Wellenleistungsturbinenset - so die kühle
Bezeichnung am Lieferschein der Firma RD technotrade Jakadofky JetEngines.
Dahinter verbirgt sich eine brandheiße Sache, nämlich eine Turbine für
den Modellhubschrauber.
Harry Bingel und ich (Alois Hahn) haben zugeschlagen, das Herz für unsere ersten Jethubschrauber kommt natürlich aus Österreich, die Lieferung erfolgt direkt ab Werk in Kottingbrunn. Der Chefentwickler und Inhaber der gleichnamigen Firma, Peter Jakadofsky erklärt uns die turbinenspezifischen Details und gibt praktische Hinweise für Einbau und Betrieb. Natürlich kommt die Turbine vor Auslieferung noch einmal auf den Prüfstand. Die Turbine läuft mit Jet-A1 Kerosin, genauso wie das große Vorbild. Die mitgelieferte Steuerelektronik kümmert sich vollautomatisch um den Startvorgang, sorgt für eine konstante Betriebsdrehzahl und überwacht permanent die wichtigsten Parameter wie Abgastemperatur und Drehzahl. Ein Display Modul dient zur Anzeige der aktuellen Daten und ermöglicht nach dem Flug die Abfrage wichtigster Kennwerte wie maximale bzw. durchschnittliche Abgastemperatur, und Pumpenspannung. Vorerst geht's jedoch wieder in die Werkstatt, die Turbine soll in einen Trainerhubschrauber mit 1.8m Rotordurchmesser. Ein Einbau in eine entsprechendes Scale Modell ist natürlich geplant, wir wollen aber die Leistungsfähigkeit dieses Treibwerks zuerst in einen Trainer erproben und Erfahrungen sammeln. Basis bildet die Pahl-Helimechanik, diese ist speziell für diesen Turbinentyp ausgelegt und entsprechend robust. Da die erste Getriebestufe bereits innerhalb des Turbinengehäuses untergebracht ist, die Antriebswelle ist bereits auf 16.000 Upm untersetzt, unterschiedet sich die restliche Mechanik kaum von der eines konventionellen Hubschraubers und ist entsprechend kompakt. Der Rest wird improvisiert, Heckausleger und Heckrotor stammen vom Robbe Futura bzw. Millenuim, Rotorkopf und Kufen von Vario, Tanks und Fernsteuerung von Graupner. Der Vorbau wird aus Sperrholz gebaut, Harry hat die Anordnung der Komponenten so gewählt, daß alles unter eine VARIO Evolution Haube untergebracht werden kann. Hier die technischen Daten:
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| Für die ersten Startversuche wird die Mechanik samt Turbine auf ein Brett aufgebaut. Hier kann man sich mit der neuen Materie befassen, Fernsteuersender einstellen, Grundparameter einstellen. Außerdem bekommen Freunde und Clubkollegen sofort eine Vorführung, damit sie noch längere Zähne bekommen als sie ohnedies schon haben. Der Geruch des verbranntem Kerosins und der Sound der Turbine gibt ihnen dann den Rest. Über den Preis wird ohnedies nicht gesprochen. |
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Nochmals schnell die Betriebsanleitung durchlesen. |
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Im Chaos der Werkstatt entsteht der erste TurboJet. |
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Der startbereite Jet. Schalter am Senderpult umlegen und die Turbine startet vollautomatisch. |
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Der Heli liegt gut in der Luft, der Restschub von 2kg wird von der Abgasführung gut umgeleitet und ist kaum merkbar. |
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Nach ein paar Testflügen und nach der der üblichen
Abstimmung des Hubschraubers, geht's richtig ab.
Die Leistung der Triebwerks lässt kaum Wünsche offen, die Steigleistung des 1.8m Hubschraubers kann sogar mit Greg's 10ccm Futura locker mithalten. Später jagen wir den Heli durch das Kunstflugprogramm mit Loopings, Turns und Rollen. Am besten wirkt aber ein langsamer Vorbeiflug, hier kommt das Turbinengeräusch am besten zur Geltung und läßt erahnen welchen Eindruck ein Scale-Hubschrauber hinterlassen könnte .... |
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Harry's Heli kommt zuerst auf den Spezial-Prüfstand. |
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Nicht zum nachahmen, aber eine einfache Möglichkeit zu testen ob das Triebwerk Leistung liefert. Der Helfer sollte nicht zu leicht sein ;-) |
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und ab geht's in die Lüfte, hier noch mit provisorischer Abgasführung. |
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Crazy Harry |
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Die Kollegen sind immer noch skeptisch. |
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und hier ist Harry im Schwebeflug, ..... irgend jemand sollte ihm sagen daß er verkehrt fliegt ;-) |
Weitere Infos zu PJ-W findet man auf www.jets.at.
Fragen zum Jet Trainer beantworte ich natürlich gerne per
E-Mail (ahahn.1(at)chello.at)
6.Juni 2002: Alois HAHN