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Flugzeuge
bleiben ewig in der Luft | mit dem Rotopter durch die Lüfte

September 2003 / Nizza
Es sind nicht nur die Modellflieger, die ihren Heli überall hin mitnehmen :-)
Artikel aus Spektrum der Wissenschaft Juli07/2000 (www.spectrum.de)

Der kleinste Hubschrauber der Welt

Wenn der kleinste Hubschrauber der Welt startet, muß man schon genau hinsehen. Ganze 24 mm lang, 8 mm hoch und ein halbes Gramm leicht ist der Minihubschrauber aus dem Institut für Mikroelektronik Mainz (IMM).
Zwei ultrakleine Hochleistungelektromotoren treiben die gegenläufigen Rotoren des kleinen Helikopters an. Bei 30.000 Upm hört man ein Surren wie von einem Moskito, bei 40.000 Upm hebt er ab. Einige 100.000 Upm werden von Mikromotoren erreicht.
Die Motoren mit einem Durchmesser von 1.9 mm - das ist etwa die Dicke eines Streichholzes - hat das IMM in Zusammenarbeit mit der Firma Faulhaber entwickelt. Mehrstufige Mikroplanetengetriebe in dem gleichen Durchmesser sind ebenfalls verfügbar und können zur Drehmomentsteigerung integriert werden.
Der kleine Hubschrauber ist nur ein Spielzeug, das das Leistungsfähigkeit der Mikromotoren demonstriert.
Elektronik Report 8-9/1997

Herbst 1999
Das Foto zeigt einen Ein-Mann Helikopter in Aktion. Die Eigenkonstruktion wird vom Erbauer persönlich geflogen. Falls wir Gelegenheit bekommen werden wir sicher noch mehr von diesem Meister aus dem Weinviertel berichten.
RPH2 ist die Typenbezeichnung dieses von der Firma Fuji Heavy Industries hergestellten Industrie-Hubschraubers.

Dieses Riesengerät mit einem Rotordurchmesser von 4.8m, hier neben einem Jet Ranger, wird tatsächlich ferngesteuert. Die wichtigsten technischen Merkmale: Abfluggewicht 330kg (Zuladung bis 100kg); Antrieb über einen wassergekühlten Dreizylinder-Zweitaktmotor mit 679ccm Hubraum und einer Leistung von 83.5PS; bordeigener Generator (12V/80A), professionelles Fluglagestabilisierungs-System etc.
Aus der Zeitschrift ROTOR 1/99.
Fliegender Roboter sucht Minen
Ein kleiner Wiener Unternehmen hat ein weltweit einzigartiges, unbemanntes Fluggerät entwickelt, das überall dort seine elektronischen Augen hinträgt, wo "Mann-Einsatz" unmöglich oder zu gefährlich wäre. Das unbemannte Luftfahrzeug "Camcopter 5.1 UAV-System", von der Firma Schiebel Robotics in rund 3 Jahren fertiggestellt, macht sich, von einer Bodenstation aus ferngesteuert, vollbepackt mit Sensoren, Kameras oder Meßgeräten entlang vorprogrammierter Routen auf Erkundungsflug. Es hilft so, Minen aus der Luft risikolos aufzuspüren und die Räumumgskosten entsprechend zu senken.

Das Fluggerät hat einen Hauptrotordurchmesser von mehr als 3 Meter und wird mit einem Zweitakt-Benzinmotor angetrieben. Der Aktionsradius beträgt bis zu 40 km und das Tanksystem ist für eine Flugzeit von maximal 5 Stunden Flugzeit ausgelegt. Tragen kann der Flugroboter eine Nutzlast von 21 kg, er selbst bringt 30 Kilogramm auf die Waage.
Auszug aus "Erfolg durch Forschung", Krainer/Eisenwort/Müller.
Fachgeschäft für Kreisel (engl. Gyro)

Natürlich gibt's hier gutes Essen. Nur die Heliflieger glauben es gibt Piezo-Gyros zu kaufen ....
Forschung/Technologie, Produkte/Innovationen
Flugzeuge bleiben "ewig" in der Luft
Solar- und Brennstoffzellen liefern Energie
Monrovia/Kalifornien (pte, 20. April 00/09:30) - Wissenschaftler der NASA
entwickeln ein Flugzeug, das monatelang in der Luft bleiben kann, weil es seine
"Flugenergie" aus Solar- und Brennstoffzellen bezieht. Einen Prototyp
des Flugzeugs namens "Helios"
hat die kalifornische Firma "Aero-Vironment" http://www.aerovironment.com/
konstruiert. Langfristig sollen die umweltfreundlichen Flieger den datenübertragenden
Satelliten Konkurrenz machen.
"Diese Flugzeuge können effektiver und billiger als Weltraumsatelliten
für die Telekommunikationsbranche arbeiten", so die NASA-Wissenschaftler.
Auch könnten die leichtgewichtigen Flieger Messwerte wie Luftdruck, Temperatur,
Schadstoffgehalt und Luftfeuchtigkeit in bestimmter Höhe aufnehmen, zur Erde übertragen
und damit Daten zur besseren Wettervorhersage liefern.
Bisher hat der Prototyp sechs batteriebetriebene Probeflüge hinter sich.
Momentan installieren die Entwickler Solarzellen und ein Energiespeichersystem für
die Nacht, das auf Brennstoffzellentechnik basiert. Die überschüssige Energie
der Solarzellen tagsüber soll dieses System nutzen, um Wasser in Wasserstoff
und Sauerstoff aufzuspalten. Die Gase werden an Bord gelagert und nachts in
Brennstoffzellen wieder zu Wasser vereinigt. Die dabei freiwerdende Energie hält
das leichtgewichtige Flugzeug auch nachts in der Luft. (wsa)
(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Mit dem Rotopter sparsam durch die
Lüfte reiten
http://www.spektrum.de/ticker/detail_public_news.phtml?artikel_id=4226