| Mit 9 Jahren schaute ich mir mal wieder Mittwoch die Sendung " Das kleine Sport ABC " an . Bei dieser Sendung ging es um Modellbau . Es wurde ein Balsa - Wurfgleiter namens " MÜCKE" gebaut . So was muß ich haben ,sagte ich mir . Diesen Flieger
gab's beim SPERL und war in einem Kuvert verpackt . Also schickte ich meinen Vater dort hin ,um diesen zu besorgen. Gleich zu Hause zusammengebaut und raus auf die Wiese .Wahnsinn wie der flog !!!!!!!! |
| Weiter ging's dann mit einem " kleinen UHU" von Graupner , der hatte sogar eine Termikbremse mit einer Aufziehuhr . Diese Modelle konnte man aber nicht
fernsteuern , da mußte was andres her. Zur damaligen Zeit war ich Profi bezüglich Modellbaukataloge ( unterm Kopfpolster die Neuheiten von Graupner ). Die Auswahl fiel auf den DANDY . Eine Fernsteuerung kauften wir auch noch eine " VARIOPROP 27
MHz ". Um in die Luft zu kommen benötigten wir auch noch einen Motoraufsatz und Hilfsmotor " OS 1,5 ccm ". Gebaut wurde natürlich im Wohnzimmer (wo sonst ?) . Meine Mutter hatte sehr viel Freude , denn unsere
Wohnzimmerpflanzen waren weiß vom Balsastaub und es roch herrlich nach Porenfüller und Spannlack . Mein Vater lies sogar den Motor (befestigt mit Zwingen am Tisch ) einlaufen . Nach 1 Minute sah man nichts mehr , und daß war dann meiner Mutter zuviel. Motoreinlaufen
gab's nicht mehr im Wohnzimmer . Jetzt mußte noch ein geeignetes Gelände gefunden werden um den Flieger in die Luft zu bringen . In
Breitenlee ( 22.Bezirk) fanden wir die optimalen Bedingungen . Dort trafen wir auch gleichgesinnte . Den" Hofbauer" und den" Tausendermann" (der hatte immer einen Tausender in der Hemdtasche einstecken . Jetzt begannen die ersten Flugversuche .Pilot war mein Vater ,und ich durfte den Flieger nur werfen . Da ich immer abends mit einem " Airfix klebemodell " im Bett noch meine Kreise zog , stellte ich mir vor wie der richtige Flieger funktionieren müßte. ( Die ersten Schritte zum Flugsimulator ). Beim nächsten mal überredete ich meinen Vater er solle mich probieren lassen , und er tat es.
Auf Anhieb flog ich mit dem Dandy und jetzt war alles klar . Ich war PILOT und mein Vater MECHANIKER.
Als nächstes folgte eine HI FLY der super flog. Eines Tages fuhren wir zum Modellbaugeschäft dem GÖSCHL.
Dort erfuhren wir ,daß in Straßhof auf der alten Landebahn Modell geflogen wird . Also nichts wie hin.
Der Herr Göschl flog dort auch aber mit Motorflugmodellen . Wie wir auch hörten
gab's einen Modellflugclub vor ort , den FMBC AUSTRIA wo wir natürlich Mitglied wurden . |
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Wie wir mit dem Club zum Rautenweg gekommen sind ,an das kann ich mich nicht mehr erinnern .Auf jeden Fall wurde dort ein Clubhaus errichtet und eine Asphaltpiste.
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| Auf diesem Gelände ging's dann so richtig zur Sache . Ein Clubmitglied ( Hr. BAMMER) schenkte mir einen TERRY denn der flog nicht. Es war ein 0,8 Cox Motor eingebaut der zu schwach war. Mein Vater baute daher einen 3,5 ENYA ein . Ab zum Erstflug . Der ging wie die Hölle und jetzt flog er auch richtig. Als Vorbild hatte ich im Club einen der flog mit seinen Modellen ganz toll , Der LANGENFELDER GÜNTER war es der mich und meinem Vater immer
Tips gab. ( Leider ist GÜNTER schon verstorben ). Ich konnte schon Loopings und Rollen mit dem Terry
fliegen. Dann lernten wir die FILGAS kennen. Der Erich jun. hatte eine MIDDLE STICK von Graupner und was der damit machte . Eifrig übte und übte ich , denn das mußte ich auch können.
Es wurde natürlich eine MIDDLE STICK angeschafft. Danach folgten SUPER SICROLY,
MINARE, CURARE usw.
Ach ja , den Bingel lernte ich auch beim FMBC AUSTRIA kennen . |
| Wettbewerbe bestritten wir ebenfalls . Ich flog RCIII und Erich RCIII und das RCI Programm. |
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Toll wies immer war . Kraiwiesen , Meggenhofen und Schärding waren die wichtigsten Termine.
Alle wurden wir immer herzlich empfangen wenn die WIENER kamen.
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| In Kraiwiesen vom NIEDERWIMMER , in Schärding von der Familie SPÄHT und in Meggenhofen vom KRONLACHNER . |
| Soweit so gut , wenn ich zeit habe schreib ich weiter wies damals war. |
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